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Im Altonaer Theater in Hamburg und im Gallus Theather in Frankfurt hatten Zuschauer die Möglichkeit dieses alte chinesisches Märchen in einem neuen Gewand mit allen Sinnen zu erleben, inklusive dem Geschmackssinn, da ein Hirsegericht Teil der exotischen Theatererfahrung war.

Das Stück ist eine Inszenierung der Erzählung "Der Kopfkissentraum"  oder "Aufzeichnungen aus dem Inneren einer Kopfstütze"  von SHEN Jiji aus der Zeit der Tang-Dynastie (7. Jh.) in zeitgenössischer Form mit Elementen der Kun-Oper. Huang Yings Stück feierte Premiere 2011 auf dem Festival d'Avignon.

Hirse statt Ruhm und Reichtum

Die Erzählung berichtet vom Gelehrten Lu, der von Ruhm und Reichtum träumt. In einem Wirtshaus trifft er auf einen taoistischen Priester, der ihm ein magisches Kissen schenkt. Während beide auf den Hirseeintopf warten, den der Wirt zubereitet, schläft Herr Lu auf dem Kissen ein. In seinem Traum durchlebt er die Höhen und Tiefen einer von ihm ersehnten Beamtenkarriere. Die Jagd nach Titeln und Besitztümern zermürbt seinen Körper und Geist. Als er erwacht, verspürt er großen Hunger. Doch das Hirsegericht ist noch immer nicht gar und Herr Lu wird seines eigentlichen Wunsches gewahr.

Ein vielseitiger Dramaturg

Huang Ying ist einer der experimentierfreudigsten und innovativsten jungen Autoren und Regisseure Asiens. In der traditionellen Gesangs- und Theaterkunst Chinas ist er ebenso zu Hause wie in westlichen Stilen und Traditionen, vom antiken Griechenland bis hin zum New Yorker Broadway. Mit vollen Händen schöpft er aus diesem Fundus und wurde als Regisseur des „ein Stück – ein Stil“ bekannt.

"Ich wollte mit diesem Stück der Welt eine alte chinesische Geschichte vorstellen. Aber bald wurde mir klar, dass sie etwas berührt, das auch China selbst braucht. Die schlichte Klarheit der Erzählung ist dabei ihre große Stärke: sie erlaubt ein Theater, das weltweit verstanden wird." Nun tritt Huang Ying mit seiner jungen Truppe der Full Show Lane Studio auf und integriert Elemente des zeitgenössischen Theaters.

Hochkarätige künstlerische Leitung

Meng Jinghui gilt als der erfolgreichste Regisseur des experimentellen Theaters in China und wurde in Deutschland mit dem Stück Lebensansichten zweier Hunde gefeiert. Neben eigenen Stücken inszenierte er u.a. Comrade Ah Q, Warten auf Godot, Accidental Death of An Anarchist, Leben und Bootleg Faust.

Cast:

Künstlerische Leitung: Jinghui Meng
Leitung, Dramatur
egiesseur: Ying Huang
Darsteller: Weibo Fu, Li Han, Zhongyuan Shang, Wenliang Dong, Jitao Wang, Zhengzhi Liu
Bühnenbild: Ying Huang
Kostüme: Yan Wang
Multimedia: Zehong Mu
Licht: Dong Han
Produzent: Jitao Wang

Dauer: ca. 80 min. mit deutschen Übertiteln, inkl. Hirsegericht

 

Veranstalter: IMart GmbH

Dieses Projekt wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung von BOSIDENG www.bosidengpluszero.com

 

Media:

Mit "Cooking a Dream – Ein Hirsetraum" haben wir im Januar 2014 ein Stück zeitgenössischer chinesischer Theaterkunst nach Deutschland gebracht, über das auch die Deutsche Welle ausführlich berichtet hat.

Chinesische staatlich Media Xinhua:

http://www.gd.xinhuanet.com/newscenter/2014-01/18/c_119027249.htm

Xinhua Fernsehen

http://ent.cncnews.cn/2014-01-20/124054813.html

Trailer

https://www.youtube.com/watch?v=aM0alnifUDI